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Kai #16 Offline

1. Mannschaft

Beiträge: 1.140

23.04.2004 15:06
Hände hoch oder ich krümel.... Zitat · Antworten
...könnte die Überschrift auch lauten, oder???
Schüler drohte Lehrer mit Nusskeks

Im amerikanischen Bundesstaat New Jersey soll ein zwölfjähriger Schüler seinen hochallergischen Lehrer mit Erdnussbutter-Gebäck bedroht haben. Der Keks-Erpresser wurde für zwei Wochen vom Unterricht suspendiert.
"Nutter Butter" heißt eine Sorte von Erdnussbutterkeksen, die sich in den Vereinigten Staaten großer Beliebtheit erfreut. Mehr als eine Milliarde der erdnussförmigen Cookies verschwinden alljährlich in den Mägen der Amerikaner, das Gebäck liegt damit auf Platz 9 der US-Keks-Verkaufsrangliste. Einem Sechstklässler aus New Jersey drohen die Kekse jedoch seine Schullaufbahn zu vermasseln. Seit dem zweiten April ist der Zwölfjährige vom Unterricht ausgeschlossen, da er seinen hochallergischen Lehrer mit den Erdnussbutterkeksen bedroht haben soll. Schon kleinste Nussmengen können bei Allergikern schwere Reaktionen auslösen und beim Verzehr im Extremfall sogar zum Tod führen.

Als der Lehrer sich gerade nicht im Raum befand, hielt Schüler Jules Gabriel die Kekse hoch und sagte, er werde sie als Waffe benutzen, um sich vor Nachsitzen oder anderen Strafen zu schützen. Das jedenfalls hatten nach Angaben des Bezirksschuldirektors Peter Horoschak mehrere Mitschüler ausgesagt. "Wir sind sehr besorgt um das Wohlergehen des Lehrers und wie er bedroht wurde", sagte Horoschak. Jules habe bisher auch keine Zeichen der Reue über seine Tat erkennen lassen.

Loubert Gabriel, der Vater des Zwölfjährigen, sieht die Sache anders. Sein Sohn habe nur eine Bemerkung darüber gemacht, dass er "etwas Gefährliches" bei sich trage, er habe aber nie von einer Waffe gesprochen. Ein Mädchen, das Jules nach Aussage des Vaters nicht leiden kann, petzte dann dem Lehrer: Jules habe ihn bedroht. Loubert Gabriel behauptete außerdem, sein Sohn habe die Kekse auf einer Feier bekommen, die der Lehrer für Gesundheit am selben Tag in der Schule veranstaltete.

Trotz entsprechender Proteste wurde der angebliche Nusskeks-Erpresser bis zu einer Bezirksanhörung am 13. Mai des Unterrichts verwiesen. Nun wollen die Eltern beim Schulleiter ein Ende der Verbannung erwirken.
(spiegel-online)

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