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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 244 mal aufgerufen
 Alles was sonst mit Eishockey zu tun hat
Mike Offline

1. Mannschaft


Beiträge: 1.145

25.09.2003 07:52
Vorschau in der NGZ Zitat · Antworten
http://www.ngz-online.de/ngz/news/lokalsport/2003-0925/nev.html


Eishockey-Regionalliga: Neusser starten gegen Rivalen EHC


NEV will mit jungem Team Platz vier erreichen

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Nachdem es vor allem in den Play-offs der vorigen Saison überhaupt nicht gelaufen war, soll für den Neusser EV in der am Freitag beginnenden Meisterschaftsrunde der Eishockey-Regionalliga vieles besser werden. Die Quirinusstädter haben sich vorerst das Erreichen des vierten Platzes, berechtigt zur Teilnahme am Play-off, auf die Fahnen geschrieben. Kein leichtes Unterfangen, weil sie sich mit dieser Zielsetzung in starker Gesellschaft befinden.




"Gemeinsam sind wir stark", wollen die Spieler des Neusser EV hier deutlich machen. Nach dem verkorksten Finale der Saison 2002/2003 soll in der am Freitag beginnenden Regionalliga-Runde vieles besser werden.
NGZ-Foto: L. Berns

Vieles soll anders werden - besser natürlich, das verspricht Rolf von der Heiden, der Sportliche Leiter des Neusser EV, kurz vor Beginn der Punkterunde in der Eishockey-Regionalliga NRW. Die beschert dem NEV am Donerstag das Heimspiel gegen den alten Rivalen EHC Solingen und bietet am Sonntagabend beim Liga-Favoriten Grefrather EC bereits eine echte Standortbestimmung.

Abgehakt ist das enttäuschende Ende der vergangenen Saison. Damals schieden die Neusser schon in der ersten Play-off-Runde aus - mit der Folge, dass damit sechs Wochen vor Saisonende der Spielbetrieb eingestellt wurde, die Zahlungen an die Spieler jedoch bis Ende März geleistet werden mussten. Wie üblich wurde der Spielmodus der Liga auch diesmal wieder geändert. Was nach der völlig bedeutungslosen Doppelrunde mit anschließenden Play-offs der vorigen Saison auch dringend nötig war.

Die neun Regionalligisten - Neusser EV, Grefrather EC, Ratinger Aliens, Revier Löwen Oberhausen, Herner EG, Herforder EC, Solinger EHC, EHC Dortmund und ESC Hamm - spielen zunächst bis Mitte Januar eine Doppelrunde. Dann bilden die ersten Vier aus NRW zusammen mit den Besten aus den Regionalligen Nord und Ost eine neue Liga, aus der die vor drei Jahren an Auszehrung verendete Oberliga Nord (dritte Liga hinter DEL und zweiter Bundesliga) wieder auferstehen soll. Als mittelfristiges Ziel nennt NEV-Präsident Werner Link Platz vier in der Runde bis Mitte Januar. Dann ist gegen die besten aus den Regionalligen Nord und Ost alles offen.

Bis Mitte der Woche strahlten Link und sein Sportlicher Leiter von der Heiden nach den leichten Siegen gegen tieferklassige Mannschaften und der zufriedenstellenden Leistung gegen den niederländischen Erstligisten Tilburg Trappers Optimismus aus. Doch der wurde durch den Zweitligisten Duisburger EV heftig gedämpft. Die Gäste deckten mit einem 16:0-Sieg (5:0, 6:0, 5:0) erbarmungslos die Grenzen der Neusser auf. Vielleicht gar nicht zum falschen Zeitpunkt, denn so ist das neuformierte junge, aber auch größtenteils unerfahrene NEV-Team zeitig auf den harten Boden der Realität zurückgeholt worden.

Keiner weiß das besser einzuordnen als Trainer Peter Kwasigroch, der sich wohl als einziger so richtig über die Schlappe geärgert hat: "Noch kann die Mannschaft nicht viel von dem umsetzen, was wir im Training erarbeiten. Wir wollen einfaches Eishockey spielen, schnell, diszipliniert und mit Herz. Das Herumtändeln bringt nichts. Aber das sitzt noch nicht in allen Köpfen fest," meint der polnische Ex-Nationalspieler, der kürzlich die Trainer-B-Lizenz des Deutschen Eishockey-Bundes erworben hat.

Das Ziel "Platz vier" ist hochgesteckt. Für die vorderen Plätze sind zunächst einmal Grefrath, Ratingen und der ehemalige DEL-Klub Revier Löwen Oberhausen favorisiert. Die Oberhausener nehmen nach ihrem Ausscheiden aus der höchsten Spielklasse nach einem Jahr Pause den Betrieb in der Regionalliga wieder auf. Auf den begehrten vierten Platz spekulieren nicht nur die Neusser. Mindestens Herne, Dortmund oder auch Solingen haben sich das gleiche Ziel gesteckt wie die Quirinusstädter.

Schon die beiden ersten Spiele am Wochenende könnten Aufschluss darüber geben, ob die stark verjüngte Mannschaft des Neusser EV in der Lage ist, ein gewichtiges Wort im oberen Quartett mitzureden. Im Gegensatz zur vorigen Saison fehlen die 40-jährigen Oldies Torwart Hanisz, Verteidiger Pakulat, sowie die Stürmer Smicek und Kwasigroch.

Ersetzt werden mussten aber auch zwei junge, schon erfahrene Stürmer wie Kremer und Heitzmann. Das ist mit den drei Stürmern Gilbert Schröder, der über mehrere Stationen von Grefrath nach Neuss zurückgefunden hat, sowie dem US-Amerikaner Eric DiNardo und Mark Blumenhofen (Solingen, Neuwied) gelungen.

Die restlichen Neuen sind unbeschriebene Blätter: die beiden Torleute Ken Passmann und Daniel Benske (hinter Routinier Peter Franke, der im vorigen Jahr schon einmal beim NEV aushalf), die Verteidiger Dominik Dickopf und Stephan Schulz sowie Stürmer Niklas Hönig. Leider hat der Verletzungsteufel schon in der Vorbereitung zugeschlagen. Dabei traf es die Verteidigung besonders hart. Ronny Sassen erlitt eine Verletzung des Schulter-Eckgelenks und Mannschaftskapitän Marco Scharf fehlte gegen Duisburg wegen Rückenproblemen.

Wegen einer Handverletzung pausierte auch Stürmer Sebastian Muhs. Keine guten Vorzeichen für das erste Duell gegen Solingen, wo zwei ehemaligen Neusser Trainer die Fäden ziehen - als Coach Charly Weise und als Stürmer Jiri Smicek.

Nach einigen turbulenten Wochen um geplatzte Neuverpflichtungen von ausländischen Spielern haben die Bergischen offensichtlich kurzfristig die beängstigenden Lücken schließen können: mit dem 28-jährigen Kanadier Doug Merrel, dem 22-jährigen Schweden Mikael Berg (erste schwedische Liga) sowie dem 27-jährigen Finnen Janne Ronkainen, der zuletzt in der British National League auf Torejagd ging.

Drei Stürmer, die der angeschlagenen Neusser Verteidigung am Freitag große Probleme bereiten könnten. Noch höher sollte für die Neusser am Sonntagabend die Hürde in Grefrath sein. Die Nierspanther haben inzwischen wieder all ihre Cracks an Bord: Neben Buchal und Staron auch Torjäger Rene Reuter, der nach einem einjährigen Gastspiel in Essen wieder für Grefrath stürmt.
Kurt Kestner

Andi Offline

Knaben

Beiträge: 123

25.09.2003 08:14
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Hmm, irgendwie hat die NGZ gar nicht einen gewissen Ryan Foster erwähnt.... Das deutet ja nun wirklich darauf hin, daß wir ihn bald nicht mehr sehen werden

supporter1887 Offline

1. Mannschaft


Beiträge: 1.025

25.09.2003 20:44
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