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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Alles über den Neusser EV
Tanne Offline

1. Mannschaft


Beiträge: 2.026

23.01.2008 08:25
IEC - NEV und NEV - HE* Zitat · antworten
Vorschau auf das kommende Wochenende

Hochinteressante Aufgaben warten am kommenden Wochenende auf die Mannschaft des Neusser EV, die am Freitag bei ihrem Angstgegner antreten muss. Vor der Saison galt der Iserlohner EC nur als Außenseiter im Kampf um die Endrundenplätze, zumal man einige Leistungsträger an den Kooperationspartner EHC Dortmund verlor.
Die jungen Sauerländer erwiesen sich nach schwachem Start jedoch als gewohnt kampfstarkes Kollektiv, das mit Jiri Svejda genau die Verstärkung bekam, die es brauchte, um erfolgreich zu sein. Der Tscheche wurde Torschützenkönig der Regionalliga NRW und hatte auch maßgeblichen Anteil daran, dass der NEV beide Duelle gegen die Reserve des DEL-Teams Iserlohn Roosters verlor (4:6/1:4). Dabei verstanden es die Iserlohner Youngster, das Spiel der Neusser konsequent zu stören und mit schnell vorgetragenen Kontern zum Erfolg zu kommen. Doch nicht nur die NEV-Cracks haben ihre liebe Mühe mit der unangenehmen Spielweise des IEC, wie auch die ersten Spiele der Aufstiegsrunde zeigten. So siegten die Sauerländer nicht nur in Stuttgart, sondern zeigten sich auch gegen die Favoriten aus Dortmund und Düsseldorf auf Augenhöhe, gegen die man jeweils unglücklich mit 1:3 unterlag. Mit sechs Punkten stehen die Iserlohner in der Tabelle derzeit noch vor dem NEV (fünf), der am Seilersee punkten sollte, will er nicht frühzeitig den Anschluss an die Spitzengruppe verlieren. Ob dies trotz aller Probleme mit dem IEC gelingt, wird sich in der Iserlohner Eissporthalle am Freitag ab 19.45 Uhr zeigen.
Mit dem Herner EV kommt am Sonntag (20.00 Uhr im Südpark) der verlustpunktfreie Tabellenführer in den Südpark. Nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre wagte ein zum Teil neu besetzter Vorstand im Sommer einen Neuanfang und setzte direkt ein Zeichen. Mit der Gründung des Herner EV 2007 lehnte man sich bei der Namenswahl an den gleichnamigen Zweitligisten der 80er/90er Jahre an. Von den Problemen des alten Vereins befreit, will man das große Zuschauerpotenzial nutzen, um an die erfolgreichsten Zeiten des Herner Eishockeys anzuknüpfen. Der sportliche Erfolg war der Herner EG in den vergangenen Jahren ebenso treu wie die Unruhe hinter den Kulissen. Misswirtschaft sowie die ungeklärte Eishallen-Situation stellten die Zukunft der Blizzards immer wieder in Frage, auch nach dem glanzvollen Aufstieg im vergangenen März war dies nicht anders. Da man dem sportlichen Erfolg den Vorrang vor den wirtschaftlichen Hausaufgaben gegeben hatte, blieb den Blizzards der Zutritt zur Oberliga verwehrt. Ein neu zusammengestellter Vorstand übernahm das Ruder und sorgte in Zusammenarbeit mit dem Spieler Shannon McNevan, der zugleich als Investor fungiert, für einige Änderungen. Der Herner EV 2007 löste die problembehaftete HEG ab, aus den Blizzards wurden Crusaders (Kreuzritter). Bei der Zusammenstellung des Kaders setzte sich neben dem Anspruch auf Qualität auch der Blick für das finanziell Machbare durch, so dass neben einem guten Dutzend überdurchschnittlicher Akteure auch einige Nachwuchsspieler aufgenommen wurden. Zwar beherrschten die Herner ihre Gegner erwartungsgemäß nicht mehr nach Belieben, dennoch gelang mit Platz vier die sichere Qualifikation für die Aufstiegsrunde. Mit Blick auf die zweite Saisonhälfte nahm man anschließend noch einmal größere Umbauarbeiten am Kader vor, den man schon im Laufe der Vorrunde verstärkt hatte. Mit Veit Spauszus, Thomas Bläsche, Milan Vanek und Patrick Berger verließen einige namhafte Akteure den Verein, die durch Lukas Heise (Erfurt/Oberliga), Danny Fischbach (DEG II), Sven Linda (Dinslaken) und den reaktivierten Dariusz Czerwiec ersetzt wurden. Das Konzept scheint aufzugehen, seit der Jahreswende präsentieren sich die Cracks vom Gysenberg in bestechender Form. Die vier bisher absolvierten Spiele wurden gewonnen, obwohl man es in allen Partien mit Mitfavoriten auf die Play-off-Plätze zu tun hatte. Als verlustpunktfreier Tabellenführer starten die Schützlinge von Trainer Krystian Sikorski in das Wochenende, und da eine freitägliche Niederlage gegen den VERC Lauterbach unwahrscheinlich ist, dürften die Crusaders mit weißer Weste im Südpark antreten. Unterschätzen wird der HEV die Neusser aber wohl kaum, da diese beide Vorrunden-Duelle für sich entscheiden konnten. Hoffen wir auf ein weiteres packendes Duell zwischen den dominierenden Teams der vergangenen zwei Jahre!

Wenn der Polizist sagt "Papiere" und ich sage "Schere" hab ich dann gewonnen?!

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